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Ausstellung / Kunst
Freitag, 16.09.22, 11:00 Uhr

Below Above

Die kalifornische Künstlerin Liz Larner deutet die Skulptur neu. Im Zentrum steht der Körper, die Anwesenheit und Abwesenheit und ein Denken über die Zeit. Ihr Werk verbindet etablierte und unorthodoxe Sichtweisen mit einer detaillierten Kenntnis von Geschichte, Form und Material. So ist die Begegnung mit Larners Kunst immer reichhaltig und komplex, sie ist manchmal widersprüchlich, aber allem transformativ. Es ist eine Begegnung, die über die Kunst und die Kunstgeschichte hinausgeht, die Schönheit mit einschliesst, aber auch Körpererfahrung, Emotionen und Eros, Kosmos und Humor. «Das ist die Sache mit Skulptur: Du muss da sein und dann kannst du sie fühlen und erkennen, du begreifst sie physisch als ein verkörperter und eingebetteter Gegenstand. Das macht die Bildhauerei als Kunst aus, es geschieht im Moment, wo deine Sinne einsetzen, um ein Objekt im Raum einzuordnen und wo du, durch diese Auseinandersetzung, zu einem Verständnis gelangst […] Das Betrachten von Skulptur ist eine sehr aktive Form von Informationsaufnahme, es ist eine sehr freie Beschäftigung verglichen mit dem Drücken von Knöpfen auf einem Bildschirm, um über vorbestimmte Wege an Informationen zu gelangen. Allein schon wie jeder Mensch einer Skulptur begegnet, denn sie ist ja eben nicht flach, das Licht, das Wetter, die Temperatur und der Augenblick der Begegnung, das alles ist in ständigem Fluss. Die Skulptur muss körperlich umrundet werden und wird erst durch Bewegung wahrgenommen und verstanden.» *

Weitere Veranstaltungsdaten

Veranstaltungsort

Kunsthalle Zürich
Limmatstrasse 270
8005 Zürich
info@kunsthallezurich.ch